Jahreshauptversammlung 2002


Kommandant Gerhard Stahl mit großer Mehrheit im Amt bestätigt, zu dessem Stellvertreter wählte die Hauptversammlung Bert Karrer. Auch die Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr zahlt sich aus.

Am Freitag, dem 10. Mai 2002 hatte die Kirchberger Feuerwehr ihre aktiven Angehörigen sowie etliche Ehrengäste, unter ihnen die Feuerwehrkommandanten der benachbarten Gemeinden und Stützpunktfeuerwehren, Kreisbrandmeister Vogel, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Groß, die Notfallseelsorger Herrn Pfarrer Beck und Herrn Pfarrer Holbein, den Kreisjugendfeuerwehrwart Ziegner sowie Bürgermeister König zur Hauptversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus in Gaggstatt eingeladen. 
 
Die Tagesordnung sah neben den Berichten durch den Kommandanten und der Abteilungskommandanten sowie des Jugendfeuerwehrwartes, Beförderungen, Wahlen des Gesamtkommandanten, dessen Stellvertreter und des Schriftführers sowie Grußworte der Gäste und Ehrungen vor. 
 
Den Berichten der einzelnen Abteilungskommandanten sowie des Gesamtkommandanten konnte entnommen werden, daß die Kirchberger Wehr im vergangenen Jahr, zu insgesamt 28 Einsätzen gerufen wurde und damit sehr gefragt war. 
Neben zwei Brandeinsätzen hatten die Kirchberger "Floriansjünger" Gefahrguteinsätze und technische Hilfeleistungen zu bewältigen. Die Zahl der Einsätze hat sich damit im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppelt. 
 
Kommandant Stahl zeigte sich dabei mit den Leistungen der einzelnen Feuerwehrangehörigen sehr zufrieden und brachte dies auch entsprechend zum Ausdruck. Sein Dank galt hier allen Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz, ihre Unterstützung und der Bereitschaft zum Dienst in der Feuerwehr. Auch wurden im vergangenen Jahr von den Angehörigen der Feuerwehr Kirchberg wieder zahlreiche Lehrgänge besucht und damit der Ausbildungsstand kontinuierlich verbessert. 
 
Ganz besonders freute er sich insgesamt 8 neue Mitglieder, welche fast alle aus den Reihen der Jugendfeuerwehr stammen, für den Dienst in der Feuerwehr Kirchberg verpflichten zu können. Es sind dies Florian Beenken, Thomas Köhler, Frank Köhnlein, Markus Lehner, Tobias Noske, Joachim Peter, Timo Posovszky und Florian Stickel.

In diesem Zusammenhang verwies Kommandant Stahl auf die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr für die Gemeinde. Bietet diese doch eine äußerst sinnvolle Freizeitgestaltung für die Jugendlichen. 
 
Das dies so ist, konnte auch dem Bericht von Jugendfeuerwehrwart Bernd Kochendörfer entnommen werden, welcher mit seinem Betreuteam die Jugendfeuerwehr bei vielen städtischen Veranstaltungen einbindet und über die Teilnahme an Veranstaltungen des Kreises die Gemeinde Kirchberg positiv repräsentiert. 
 
Dank für die geleistete Arbeit und das ehrenamtliche Engagement sagte Bürgermeister König in seinem Grußwort, auch im Namen des Gemeinderates, an alle Feuerwehrleute und den Angehörigen der Jugendfeuerwehr. Wie wichtig eine funktionierende Feuerwehr für eine Gemeinde ist, wurde erst kürzlich wieder einmal, bei einem Wohnhausbrand in Kirchberg, deutlich vor Augen geführt.

Derartige Einsätze erfordern eine gute Ausbildung, gutes Gerät, eine gute Einstellung der Feuerwehrangehörigen und Kameradschaft. Damit die Feuerwehr in Kirchberg ihre Aufgaben erfüllen kann, wird die Stadt auch weiterhin bemüht sein für die notwendige Ausrüstung zu sorgen. 
 
Daran anschließend konnten von Bürgermeister König folgende Beförderungen ausgesprochen werden:

Zum Oberfeuerwehrmann: Markus Hörsch, Heiko Kämmlein, Markus Klein, Bernd Kochendörfer, Joachim Kochendörfer und Martin Langer.

zum Löschmeister: Markus Beck und Timo Lahnert, 
zum Oberlöschmeister: Michael Busch
zum Brandmeister: Manfred Pröger.

Bei dem sich anschließenden Tagesordnungspunkt "Wahlen" wurden jeweils nahezu einstimmig Brandmeister Gerhard Stahl zum Gesamtkommandanten und Oberlöschmeister Bert Karrer zu dessen Stellvertreter gewählt. In das Amt des Schriftführers wurde Herr Jürgen Köhnlein gewählt. 
 
Kreisbrandmeister Vogel brachte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Dienstes der Feuerwehrmänner zum Wohle der Bürger zum Ausdruck. Er hob hervor, dass dieses Ehrenamt oftmals nicht genügend Wertschätzung erhält und kritisierte dabei die mangelnde Bereitschaft von Betrieben zur Abstellung ihrer Beschäftigten für den Feuerwehrdienst.

Er dankte daher allen Feuerwehrangehörigen für Ihren Dienst, besonders Kommandant Gerhard Stahl, aber auch d em Gemeinderat und Bürgermeister König, welche immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr gezeigt haben. Er überbrachte dabei auch die Grüße von Landrat Ulrich Stückle. 
 
Die Feuerwehrmänner Alfred Henninger und Fritz Koch, wurden für ihre 25-jährige Dienstzeit mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

Dieser Ehrung schloss sich Bürgermeister König an und überreichte den Beiden neben einer Urkunde ein Präsent der Stadt. Ebenso konnte Bürgermeister König die Feuerwehrmänner Wilhelm Baierlein und Franz Füchtner für 45-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr ehren. Gleichzeitig dankte er ihnen für die geleisteten Dienste und das Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. 




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